Warum dir Traffic alleine überhaupt nichts bringt und worauf es wirklich ankommt

By Alina | erhöhe deinen Traffic

Sep 01

Traffic-ist-nicht-wichtigWie du sicher weißt, waren wir vor etwas mehr als einer Woche auf der Contra in Hamburg (Hier findest du unser Review dazu). Contra, das steht für Conversion und Traffic, die 2 elementarsten Punkte eines online Business.

Glaubst du nicht? Okay, wenn du mir die folgenden Fragen nicht mit „JA“ beantworten kannst, ja sogar musst, dann behaupte ich das du online kein Geld verdienen kannst oder willst! Gewagte Aussage? Nein sicher nicht! Los geht’s:

  • Brauchst du Besucher auf deiner Webseite?
  • Sind Besucher, die eine Handlung auf deiner Webseite tätigen (z.B. ihr Email eintragen, ein Affiliate Link klicken und das Produkt kaufen oder eines deiner Produkte kaufen) wichtiger als Besucher, die sich „nur“ etwas umschauen und dann wieder weg sind?
  • Und brauchst du mehr von den Besuchern auf deiner Webseite, die eine Handlung tätigen, um deinen Umsatz zu steigern?

Deine Antwort ist 3  Mal Ja? Glückwunsch, du hast das Zeug zum online Unternehmer! 🙂

Was hat das mit Traffic und Conversion zu tun?

Traffic beschreibt nichts anderes, als Besucher auf deiner Webseite. Und Conversion beschreibt die Handlungen, die diese Besucher tätigen.

Beispiel: Kommt ein Besucher auf deine Webseite (Traffic) und trägt sich dieser für deinen Newsletter ein, dann hat er eine Conversion ausgelöst. Wenn der Besucher ein von dir beworbenes Produkt kauft, dann beschreibt man das auch als Conversion. Conversions können also unterschiedlich aussehen.

Das große Ziel ist NICHT einfach nur Traffic zu steigern, sondern den Traffic, den man generiert auch konvertieren zu lassen.

Sprich Traffic und Conversion müssen immer als Einheit gesehen werden.

 

Massen an Traffic bringen dir überhaupt nichts, wenn dieser Traffic nicht konvertiert.

Das war die wichtigste Erkenntnis für uns auf der Contra 2014.

Aber wie holst du dir jetzt die richtigen Besucher auf deine Webseite, die auch wirklich konvertieren?

Es gibt viele verschiedene Traffic Quellen

Bezahlter Traffic über:

  • Facebook Werbeanzeigen
  • Google Adwords Anzeigen in der Google Suche
  • Google Displaynetzwerk Anzeigen
  • Werbebanner in Bannernetzwerken
  • Virale Mailer wie z.B. ViralURL

„Kostenloser“ Traffic durch (kostenlos in Anführungszeichen, weil immer Zeit investiert werden muss und Zeit ist bekanntlich auch Geld):

  • Gute Suchmaschinen Platzierungen (SEO)
  • Verlinkungen von anderen Webseiten (Backlinks)
  • Social Media Verlinkungen (Facebook Postest, Google+ Postest, Twitter tweets)
  • YouTube Videos
  • Und vieles vieles mehr

Du siehst, es gibt unzählige Möglichkeiten um Traffic für deine Webseite zu erzeugen. Aber wie findest du heraus, welche Traffic Variante die höchste Conversion erzielt? Sprich welche dieser Traffic Quellen ist dein bestes Pferd im Stall?

Das magische Wort „Tracken“

Um heraus zu finden, welche Traffic Quelle dir die höchsten Conversionraten erzielt musst du nachvollziehen können (tracken), welcher Traffic am besten konvertiert. Ja so „einfach“ ist das 😉 . http://de.wikipedia.org/wiki/Web_Analytics

Und es gibt kein besseres Tool zum Tracken deiner Besucherströme und Conversions als Google Analytics. Google Analytics gehört wie die Google Webmastertools eigentlich zum Pflichtprogramm für jeden Webseitenbetreiber. Aber viele wissen einfach nicht, wie man richtig damit umgeht und vor allem wie man an die wirklich wichtigen Daten kommt.

Wo kommen die Besucher her, die sich wirklich für meine Produkte / Dienstleistungen interessieren?

Uns ging es auch ewig so. Wir hatten zwar Google Analytics eingerichtet und auch ab und zu mal reingeschaut um zu überprüfen, wie viele Besucher wir am Tag auf unserer Webseite haben und wo her diese her kommen. Was wir aber nicht wussten (und das ist das entscheidende) welche Traffic Quellen, die Besucher liefern, die sich gerne und in Massen in unseren Emailverteiler eintragen.

Denn wie jeder weiß: das Geld liegt in der Liste. Und deshalb ist es uns natürlich sehr wichtig möglichst die Besucher auf unsere Webseite zu leiten, die sich auch eintragen.

Sobald wir unsere ersten Produkte verkaufen, wollen wir selbstverständlich auch wissen woher die kaufwilligsten Besucher kommen. 😉

Das Tracken mit Google Analytics

Google Analytics ist eins der mächtigsten Tools für einen Webseiten Betreiber, doch leider ist es in der Bedienung auch eins der schwierigsten. Doch du brauchst nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken 😉 .

Als wir anfingen damit zu arbeiten haben wir viel Recherche Arbeit dazu betrieben. Wir wollten endlich dahinter steigen, wie und wo wir drücken müssen und vor allem, was die danach ausgeworfenen Daten überhaupt zu bedeuten haben.

Leider waren die Informationen, die wir finden konnten entweder veraltet, nicht in Deutsch (was trotz guter englisch Kenntnisse nur eine geringe Hilfe war) oder zu kompliziert erklärt (die Hilfe, die man von Google selbst bekommt liest sich, als hätte sie ein Profi für Profis geschrieben, also absolut nichts für Neueinsteiger).

Aber es gibt ein Licht am Ende des ich-hab-eigentlich-keine-Ahnung-was-ich-tun-soll-und-was-das-alles-bedeutet Himmels, denn unsere geschätzten Kollegen Pascal Schildknecht und Sam Hänni haben ein neues Training rausgebracht. (Mit Sam haben wir auf der Contra zusammen Mittag gegessen. Er ist wirklich sehr sympathisch und ein absoluter Profi auf den Gebieten Suchmaschinen Traffic, Conversion und Tracking.) Das Training befasst sich mit dem Tracken und Auswerten der Daten bei Google Analytics. Wir hatten das große Glück Beta Tester sein zu können, für dieses einmalige Produkt. Und was wir da schon alles gelernt haben ist der Wahnsinn.

Hier mal ein Screenshot von einem unserer neu getrackten Ziele.

Google Analytics

Bei diesem Ziel erfassen wir wie viele der Besucher auf unserer „Kostenloses“-Seite sich in unseren Emailverteiler eintragen und die Eintragung bestätigen. Wie du sehen kannst, haben vom 28.08.14 – 31.08.14 13 User diese spezielle Seite besucht und von diesen 13 Besuchern haben sich 4 Besucher eingetragen und bestätigt. Unsere Conversionrate liegt somit innerhalb dieses kurzen Zeitraumes bei 30,77%. 🙂

Aber das Training von Pascal und Sam kann noch viel mehr. Monatlich werden diverse Werbemöglichkeiten getestet und umfangreiche Analysen veröffentlich.

Analyticsconversion Testcenter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem verrät Pascal seine 3 top Traffic Strategien und die haben es echt in sich. Wir sind gerade dabei eine Strategie davon vorzubereiten um sie möglichst schnell umsetzen zu können und sind schon ganz gespannt, wie die Conversion dabei ausfallen wird 🙂 . Als unser Newsletter Leser erfährst du als erster, wie es bei uns gelaufen ist.

Und unser Fazit ist definitiv: Du musst wissen, welche Traffic Quelle / Werbemaßnahme dir wirkliche Kunden und Interessenten bringt, also Conversions, sonst schmeißt du Geld für unrentable Werbemaßnahmen zum Fenster raus. Und zum Tracken eignet sich kein Tool besser als Google Analytics (übrigens völlig kostenfrei man braucht nur eine Gmail Adresse, die auch kostenlos ist). Wer mit Google Analytics nicht ausreichend umgehen kann, der sollte sich unbedingt vom Profi beraten lassen.

Unsere ganz klare Empfehlung: Analytics Conversions von Pascal Schildknecht und Sam Hänni!

Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg und Spaß beim tracken und analysieren, mit oder ohne das Training von Pascal und Sam. 🙂

PS: Ralf Schmitz ist ganz aus dem Häuschen, weil er sich dank dieses Trainings 4 (!) Tools spart, die ihn monatlich pro Tool ca. 17€ kosten. Selbst Ralf hatte nämlich nicht genug Ahnung von Google Analytics um seine Traffic Quellen tracken und analysieren zu können.

Nachtrag: Unser Kollege Mario Reinwarth hat einen sehr nützlichen Artikel zu Analytics veröffentlicht, der sich sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene lohnt. Hier geht’s zum Artikel

About the Author

2013 hat Alina ihren Job in der Gastronomie an den Nagel gehängt, weil sie raus aus dem Hamsterrad wollte und endlich ihr eigener Chef sein. Seitdem hat sie viele Wege ausprobiert um online Geld zu verdienen. Einige erfolgreich und einige weniger erfolgreich ;-) Es ist ihr eine Herzensangelegenheit Menschen, die sich ein profitables online Business aufbauen wollen, unter die Arme zu greifen.

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(9) Kommentare

Rigo Dade 2014-09-08

Vielen Dank, ich bin auch schon durch Ralf auf dieses „Tool“ gestoßen. Werde ich mir mal anschauen. Lohnt sich das von Anfang an, bzw ist es Pflicht?

Gruß Rigo

Antwort
    Alina 2014-09-08

    Hey Rigo,

    also das Tool Google Analytics ist eigentlich in meinen Augen schon für jeden Pflicht. Und da es kostenlos ist, kann es jeder direkt von Anfang an nutzen. Was ich nur jedem empfehlen kann.

    Das Training hingegen von Pascal und Sam macht eigentlich erst Sinn, wenn du bezahlten Traffic für deine Webseite einkaufst. Oder wenn du bestimmt Conversions messen willst, wie z.B. wie viele Besucher deiner Landing Page sich in deinen Verteiler eintragen und woher diese auf die Landing Page gekommen sind oder wie viele deiner Blog Besucher sich in dein Email Eintrage Formular in der Sidebar eintragen und woher diese gekommen sind. Um zu wissen, woher die interessiertesten Besucher kommen und diesen Traffic weiter auszubauen.

    Wenn du dich mit Google Analytics auskennst (sprich du weißt z.B. wie man Ziele anlegt mit mehreren Stufen und wie man die anschließenden Werte analysiert, wie man den URL Generator von Google Analytics benutzt, usw.), dann brauchst du dieses Training NICHT. Solltest du das alles nicht wissen, dann wäre es eine Überlegung wert ob du in dieses Training investieren willst, wenn es bei dir soweit ist das du diese Funktionen alle nutzen willst.

    Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Rigo Dade 2014-09-10

Hallo Alina,
vielen Dank für diese ausführliche Antwort,
du hast mir auf jeden Fall geholfen!
Für mich wäre Google Analytics absolutes Neuland, also werde ich mir das Training ziemlich bald zu legen. Es stört jetzt bereits ab und an, wenn ich nicht genau weiß woher eine Eintragung kam.
Über Viralurl kann ich es jetzt im Moment z.B. nicht immer ganz nachvollziehen.

Beste Grüße
Rigo

Antwort
    Alina 2014-09-10

    Hey Rigo,

    gerne, freut mich das ich dir helfen konnte!
    Wir haben uns auch echt schwer getan mit Google Analytics. Ich finde auch die Erklärungen die Google dazu gibt sind ehrlich gesagt für die Tonne 😉
    Ich kann dir auch einen super Artikel von Mario Reinwarth zu Analytics empfehlen: http://mr-online-marketing.de/3-haeufige-fehler-von-google-analytics-einsteigern

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Mario 2014-10-15

Du hast vollkommen recht. Traffic ist nicht gleich Traffic. Je nach Thema muss man auch den Traffic unterschiedlich bewerten. gerade wenn man mit dem Blog Geld verdienen will ist viel Traffic nicht gleich auch viele Einnahmen. Die richtigen Besucher sind dann sehr wichtig und somit ist weniger hier meist oft mehr.

Antwort
    Alina 2014-10-21

    Ja Mario, da hast du vollkommen recht!

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort

Ein gelungener Artikel. Es stimmt, wenn man sich die Zahlen von viralen Mailsystemen ansieht und beispielsweise Traffic aus Foren oder Seo gegenüberstellt, ist dies auf den ersten Blick nicht vergleichbar, aber die Quailität und vorallem das Interesse und die Motivation der beiden Quellen ist wie Tag und Nacht. Ein Besucher aus einem Forum ist wahrscheinlich mehr Wert als 100 Besucher als viralen Mailern.
Lg Alex

Antwort
    Alina 2014-12-06

    Vielen Dank! 🙂

    Dass der einzelne Besucher über virale Mailer nicht so viel Wert ist, wie ein Besucher über ein Forum oder durch Google, würde ich jetzt so nicht unterschreiben. ABER die Conversionrate zum Lead oder Käufer ist statistisch gesehen wahrscheinlich geringer bei viralen Mailern als bei Foren oder Google Besuchern 😉
    Bei viralen Mailern ist es halt eine „Glückssache“ wenn man einen echten Interessenten erreicht, wohingegen in themenspezifischen Foren oder durch Google die Zielgruppe schon im Vorhinein besser targetiert ist. 😉

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort

[…] E-Mail Marketing ist kein muss, aber wenn man es auf einer Nischenseite einbauen und umsetzen kann, wäre es umso besser. Durch den persönlichen E-Mail Kontakt lassen sich die Verkaufszahlen stark nach oben schrauben. […]

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