Logbuch Eintrag Nr. 2: Aller Anfang ist schwer – den Glauben finden und sich selbst überwinden

By Kevin | So haben wir angefangen Geld im Internet zu verdienen

Dieser Artikel ist Teil unseres Logbuch´s. In diesem Logbuch beschreiben wir den weg, wie wir angefangen haben, Geld im Internet zu verdienen.

Die Tage werden langsam kälter, der erste Schnee fällt. Wir bewegen uns auf Weihnachten 2013 zu und das in rasender Geschwindigkeit. In unserem Gewerbe ist besonders die kalte und winterliche Zeit ein absolutes Desaster, denn das Restaurant füllt sich enorm, Hotelzimmer sind ausgebucht und viele Menschen verbringen gerne ihre Abende bei einem gemeinsamen Abendessen mit Familie, Freunden und Kollegen.

In diesen Zeiten gibt es keine Arbeitsschicht unter 14 Stunden, Tendenz steigend. Und das verrückte daran ist, das wir dabei den Leuten genau bei den Dingen zuschauen, die wir selber auch gerne haben möchten. Wir wollen auch abends essen gehen können, mit Freunden bekannten Verwandten ausgehen und unsere Familien besuchen.

 

Das kann es doch nicht sein oder? Das wir immer NUR zuschauen, es aber nicht selbst machen können und das auch noch am Wochenende.

Wie war das nochmal mit dem Affiliate Marketing? Lass uns die Sache doch mal ernsthaft angehen.

Es standen aber immer noch die Fragen im Raum: Wann sollen wir das denn machen? Wir ackern zu viel und haben keine Zeit dafür, wir müssen ja auch noch schlafen und andere Dinge erledigen wie Einkäufe, Haushalt etc.

 

Wie willst du das also schaffen, fragte mich Alina. Ich sagte: Lass uns abhauen, kündigen und unseren Traum verwirklichen.

Wir haben natürlich lange Gespräche geführt, haben alle Pro´s und Contra´s zusammengefasst und sind dann ganz klar zu dem Entschluss gekommen das wir es versuchen. Denn wir haben angefangen an unsere Sache zu glauben, wir haben angefangen zu glauben, dass man auch im Internet Geld verdienen kann. Wieso auch nicht? Andere können das ja scheinbar auch, warum denn nicht auch wir?

 

Was soll uns im Endeffekt auch passieren?

Punkt 1: Wir fühlten uns an unserem Arbeitsplatz nicht mehr wohl, auf kurz oder lang wäre es sowieso eskaliert.

Punkt 2: Wir gehen nicht davon aus das wir scheitern, aber selbst wenn. In Deutschland kann man scheitern ohne das einem etwas passiert. Falls es nicht klappt, meldet man sich beim Amt und sucht sich eben wieder einen neuen Job (es ist nicht unsere Ziel, aber es ist zur NOT eine Option). Jedenfalls landet man hier nicht auf der Straße.

Punkt 3: Wir investieren nichts. Der Betrieb kostet uns keinen Cent. Keine Ladengeschäft, kein gemietetes Büro, keine Produktions- und Lagerungskosten etc. Und Wenn es dann mal nicht klappt, sind wir nicht gleich insolvent und haben keine Berge von Schulden.

 

Aber das wohl schwierigste an der Sache war, seinen inneren Schweinehund zu überwinden. Von dem Gedanken „wir können die doch nicht im Stich lassen“ ablassen und einfach mal auf sich selbst zu schauen, denn man kann nicht immer alles für andere machen. Raus aus der Komfortzone (auch wenn es in unserem Fall sicherlich keine Komfortzone war).

 

Also sind wir unser Erspartes durchgegangen, wie lange wir denn noch damit auskommen. Wir haben noch einmal unsere Pro´s und Contra´s überflogen und haben Schlussendlich den Schritt gewagt. Und Zack! Wir sind arbeitslos 🙂

 

Das ist sicherlich ein Mutiger Schritt, den man erstmal machen muss. Zurzeit sind wir erstmal wieder bei den Eltern untergekommen, denn eine eigene Wohnung wäre zwar finanziell möglich, ist aber auch ein erheblicher Kostenfaktor den wir uns vorerst ersparen konnten. Und wir sind unseren Eltern dankbar dafür, dass sie uns in dieser Hinsicht unterstützen. Bei ihnen zu wohnen, verschafft uns ein finanzielles Zeitfenster. Denn was wir absolut nicht wollten, ist die Abhängigkeit vom Staat (Arbeitslosen Geld).

 

Wir raten an dieser Stelle aber niemandem seinen Job an den Nagel zu hängen und sich im Internet Business zu versuchen. Dieser Schritt will wirklich gut überlegt sein, es sei denn du willst sowieso morgen kündigen 🙂

 

Also gut, die ersten Schritte sind getan. Was wir jetzt haben ist eine Idee, was wir als nächstes tun wollen – Affiliate Marketing.

Die richtige Arbeitsgrundlage ist jetzt auch gegeben. Wir haben 2 Computer, wir haben Drucker, Festplatten und alles was man in einem Homeoffice benötigt. Was uns bisher fehlte haben wir jetzt auch – ZEIT!- und davon nicht zu wenig 🙂 Es kann also losgehen, wir starten in ein neues Leben und in ein hoffentlich finanziell unabhängiges und freies selbstbestimmendes Leben.

 

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