8 Schritte zu deinem perfekten E-Mail Marketing Einstieg

By Kevin | E-Mail Marketing

wie-email-marketingE-Mail Marketing ist dir ein Begriff?

Wenn ja – sehr gut!

Wenn Nein, möchte ich dir im folgenden Absatz erklären, warum E-Mail Marketing für dich und vor allem für dein Business so wichtig ist.

Egal ob du ein Online oder ein Offline Business betreibst – E-Mail Marketing ist immer noch der Marketing Kanal Nummer 1 für den Erfolg.

Du kannst ihnen Produkte empfehlen, weitere Hilfestellung geben, sie an Umfragen teilnehmen lassen, sie gezielt auf neue Beiträge und Projekte leiten und über lange Sicht eine Beziehung bzw. eine Bindung zu ihnen aufbauen.

Wenn du noch kein E-Mail Marketing einsetzt, verpasst du die Chance die E-Mail Adresse deiner Interessenten und deiner Kunden einzusammeln und diesen Menschen regelmäßige Infos über dich und dein Business zu senden.

Du verlierrst also jeden Tag an dem du noch kein E-Mail Marketing einsetzt, potenzielle Leads (=Abonnenten deines Newsletters).

Derzeit haben wir über 5000 aktive Leads zum Thema online Marketing und in einer weiteren Nische auch über 1000 Leads. Natürlich dauert es etwas, bis man so eine Liste hat und es tragen sich auch immer mal wieder Leute aus. Das sollste aber egal sein und es sollte kein Grund sein, der gegen den Einsatz vom E-Mail Marketing spricht.

Aller Anfang ist schwer, sagt man ja so schön 🙂  – Aber Hauptsache, man fängt überhaupt mal damit an.

Im Folgenden möchte ich dir 8 Schritte mit auf den Weg geben, anhand dessen du gleich mit dem E-Mail Marketing beginnen kannst.

Schritt 1 – Der Anbieter

Zu aller erst brauchst du einen geeigneten Anbieter, mit dessen Hilfe du deine Adressen sammelst bzw. wo deine gesammelten Adressen später gesammelt werden. Über Gmail oder Gmx geht sowas nicht.

Wir nutzen Klick-Tipp womit wir sehr zufrieden sind. Alternativ können wir auch Getresponse empfehlen, welches für den Einstieg etwas günstiger ist.

Auf lange Sicht gesehen, tut sich allerdings nichts an den Preisen der beiden Anbieter, da die Preise ab einer gewissen Anzahl an Abonnenten ziemlich gleich sind.

Für eine kostenlose Variante bietet dir Mailchimp einen ganz guten Einstieg. Allerdings raten wir immer dazu, gleich einen „richtigen“ Anbeiter zu wählen, damit man es zukünftig nicht so schwer hat, alles wieder umzustellen.

Schritt 2 – Das richtige Optin Box Tool

Um auch Leads sammeln zu können, brauchst du selbstverständlich die passenden Eintrage Felder (Optin Boxen) auf deiner Seite. Dazu stehen dir diverse Tools zur Verfügung die teilweise kostenlos und teilweise kostenpflichtig sind.

Wir nutzen das Premium Tool Thrive Leads, welches wir auch jedem unserer Leser bedingungslos empfehlen.

Als kostenlose Alternative könntest du beispielsweise eines der Plugins aus dieser Liste heraussuchen. Getestet haben wir keines davon, da wir ausschließlich mit Thrive Leads arbeiten und davor das Premium Tool Hybrid Connect genutzt haben (der Vorgänger von Thrive Leads). Wir haben also direkt mit einem Premium Tool gestartet.

Du musst bei der Auswahl deines Optin Tools auf jeden Fall schauen, ob es sich denn auch mit deinem E-Mail Marketing Anbieter verknüpfen lässt. Das erfährst du auf den einzelnen Seiten der Tools.

Schritt 3 – Die Basis

Um E-Mail Adressen sammeln zu können benötigst du natürlich eine Plattform, auf der du unter anderem deine Optin Felder einbauen kannst.

Diese Plattform ist deine Website und/oder deine Landingpage/Squeezepage. Je nach dem worüber du gerne E-Mail Adressen sammeln möchtest, musst du die entsprechenden Maßnahmen durchführen.

Wir sammeln auf unterschiedliche Weisen unsere E-Mail Adressen ein. Zum Beispiel über unseren Blog (Sidebar, in Beiträgen), über Landingpages mit Freebies und selbstverständlich über unsere Produkte – sprich, die Mail Adressen unserer Kunden.

Schritt 4 – Das Geschenk

Menschen mögen Geschenke und darum ist es auch beim E-Mail Marketing ein großer Vorteil, den Leuten etwas zu schenken, wenn sie sich bei dir eintrage. Man nennt dieses Geschenk auch „Freebie“.

Ein Freebie kann alles Mögliche sein:

Hier wäre noch anzumerken, dass ein Freebie nicht immer Sinn macht. Mit „nicht immer“ ist gemeint, dass es Nischen gibt, wo man kein Freebie benötigt um E-Mail Adressen zu generieren.

Schritt 5 – Die Präsentation

Egal ob du deine Leads nun über deinen Blog oder über eine Landingpage einsammeln möchtest. Es kommt auf die Präsentation an. Es reicht nicht aus, nur im Footer eine Verlinkung „Hier zum Newsletter“ zu haben.

Mit Hilfe der oben genannten Tools, erstellst du dir schöne Lead Boxen, setzt diese in deiner Blog Sidebar ein, unter deinen Beiträgen, im Footer oder als Pop Up/Slide-in.

Wichtig ist, dass du schon in dieser Leadbox auf dein Geschenk hinweist und auch eine passende Headline in diese Leadbox einträgst + eventuell das Produktbild/Cover deines Freebies.

Schritt 6 – Die ersten Autoresponder

Lass deine gesammelten Leads nicht ins Leere laufen.

Du solltest jedem gesammelten Lead von Anfang an E-Mails schicken, damit du nicht gleich wieder in Vergessenheit gerätst.

Darum solltest du im Anhang an dein Geschenk gleich eine kleine Autoresponder Serie anhängen. Das ist ein automatisierte E-Mail Kampagne die in deinen festgelegten Zeitabständen an deine eingetragenen Leser gesendet wird.

Grob gesagt erhält jeder neu eingetragene Leser gleich von Anfang an eine kleine E-Mail Serie von z.B. 7 Mails im Zeitabstand von 2 Wochen. Du musst diese Mails nur 1x anlegen und deine Leser sind sozusagen 2 Wochen automatisiert beschäftigt.

Dadurch stärkst du ganz automatisch die Beziehung zu deinem neuen Lead.

Schritt 7 – Der Traffic

Da nun alles vorbereitet ist, brauchst du natürlich Besucher. Auch hier gilt die Regel der richtigen Zielgruppe. Das bedeutet, das da dir nicht von irgendwo her Traffic auf deine Seite leitest, sondern nur von dort, wo deine Zielgruppe auch zu finden ist.

Von daher ist es schon wichtig, dass du A) deine Zielgruppe kennst und B) weißt, wo sich deine Zielgruppe aufhält. Das ist natürlich mit etwas Recherche verbunden.

Schritt 8 – Die Nachhaltigkeit

Um bei deinen Lesern immer aktuell zu bleiben, musst du nachhaltig sein. Darum sende ihnen ruhig regelmäßig Newsletter.

Newsletter sind übrigens keine Autoresponder. Newsletter gehen, im Vergleich zu Autorespondern, zu einem vorgegebenen Zeitpunkt an alle Leser gleichzeitig raus und nicht basierent auf ihrer Eintragung.

Auch wenn du der Meinung bist:

Für eine Hand voll Leser lohnt sich eine Mail nicht

mach es trotzdem. Und auch wenn sich nach jedem Newsletter Leute austragen, dann sendest du trotzdem regelmäßig welche raus.

Auch bei uns und anderen Marketern tragen sich regelmäßig Leute aus, dass ist aber ganz normal.

Bonusschritt – Die Zielgruppe

Dieser Schritt gehört eigentlich vor jeden einzelnen Schritt gesetzt.

Die Gestaltung deiner Leadboxen, deiner Landingpage und auch die Gestaltung deines Freebies hängt von deiner Zielgruppe ab. Das soll heißen, dass du alles soweit anpassen solltest, sodass das Interesse deiner Zielgruppe geweckt wird.

Du darfst also erst analysieren, was deine Zielgruppe wirklich interessiert, bevor du los legst.

 

Fazit

Wenn du heute noch kein E-Mail Marketing nutzt, dann darfst du jetzt alles stehen und liegen lassen und alle 8 Schritte umsetzen.

Weißt du was die meisten online Business Betreiber als ihren größten anfänglichen Fehler sehen? Das sie nicht von Anfang an ihre E-Mail Liste aufgebaut haben.

Mach du nicht den selben Fehler 😉

Und jetzt würde ich gerne von dir wissen:

Setzt du schon E-Mail Marketing ein?

Wenn ja, wie sind deine Erfahrungen?

Wenn nein, wirst du es jetzt angehen?

Hinterlasse uns deine Gedanken:

(2) Kommentare

Enzo 2016-05-22

Ein interessanter Artikel, danke!

Ps: Die „check also“-Box am Ende des Artikels stört (mich) beim zuende lesen des selben, da man den Text nicht mehr sieht und sie somit immer sofort weggeklickt werden muss, um den Artikel fertig lesen zu können. Somit erübrigt sich ihr Sinn, zumindest in diesem Format.

Viele Grüße

Antwort
    Alina 2016-06-08

    Hi Enzo,

    danke für dein ehrliches Feedback!
    Ob die Box vor dem Text ist oder nicht, hängt von der Größe des Bildschirmes ab. Bei mir ist da genug Platz, deshalb war mir nicht bewusst, dass sie stören könnte. 🙂

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
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