Business Zentrale WordPress – Der erste eigene Blog

By Kevin | WordPress

Aug 09

Den ersten Schritt den man gehen sollte, um ein Fundament für das eigene Business zu schaffen, ist ein eigener WordPress Blog.

Neben einem eigenen Youtube Channel, einer Facebook Page und weiteren Marketing Kanälen, spielt der Blog eigentlich die größte Rolle. Der Blog stellt in unseren Augen die „Business Zentrale“ dar. Hier laufen alle Stränge zusammen.

Es spielt keine Rolle, ob du zukünftig auch eigene Produkte produzieren und verkaufen möchtest oder ob du lieber inkognito im Netz unterwegs sein willst, viele kleine Nischenseiten erstellst, oder einen richtig bekannten Blog aufbauen möchtest.

Der Blog wird immer deine Visitenkarte sein. Dort findet man Informationen (je nachdem, wie viel du Preis geben möchtest) über deine Person und hier kann sich deine Zielgruppe schon mal einen Eindruck deiner Fachlichen Kompetenz (in Form deiner Artikel) machen.

Die Vorgehensweise für die Erstellung eines Blogs sieht wie folgt aus:

Schritt 1

Überlege dir zuerst mal in welcher Nische du dich bewegen möchtest. Was genau soll deine Webseite beinhalten? Soll es um das Thema Garten gehen, oder vielleicht um das Thema Diät/abnehmen? Ein Fitness Blog oder eine Website über Mode? Die Möglichkeiten sind nahezu unendlich.

Für deine erste Website würde ich dir empfehlen, ein Thema (Nische) aus dem Bereich Hobbys und Interessen zu wählen. Das ist zum Üben erstmal am einfachsten und wird dir wahrscheinlich auch am meisten Spaß bereiten.

Beispiel:

Max Mustermann wählt das Thema Garten aus. Das Thema hat er ausgewählt weil er einen eigenen Garten hat. Er kennt sich sehr gut mit verschiedenen Pflanzen aus, weiß wie man Beete anlegt, welche Erde und welchen Dünger man benutzen muss etc. Er kann auf seinem Blog viele Fotos aus seinem Garten veröffentliche, kann seinen Lesern anhand von Video Anleitungen einige Dinge zeigen und hat sehr viele Ideen für Beträge.

Das sind Max Mustermanns Gründe, weshalb er dieses Thema gewählt hat.

Ein Tipp nebenbei:

Wenn dir auf Anhieb 20 Überschriften für mögliche Blog Beiträge zu einem Thema einfallen, dann hast du das richtige Thema gefunden. Wenn du nicht weißt worüber du schreiben sollst, ist das Thema nicht das Richtige.

Zweiter Tipp:  Falls du vor hast, zukünftig eigene Digitale Infoprodukte zu erstellen (Ebooks, Videokurse), solltest du dich vergewissern, ob sich solche Produkte für deine Nische/Thema umsetzen lassen.

Überlege dir also ein Thema und denke darüber nach, was du zu diesem Thema schreiben kannst. Es muss dir Spaß machen und du musst Lust darauf haben, den Menschen darüber zu berichten und das Ganze über einen langen Zeitraum. Am besten machst du das ganz old school mit Zettel und Stift – ohne PC 😉 .

 

Schritt 2

Du hast dein Thema gefunden und nun geht es darum deinen Domain Namen zu finden und die Domain anzumelden. Die Domain ist übrigens der Name deiner Webeite bzw deine Website Adresse – bei uns ist es www.crazy4marketing.de .

Beispiel:

Da Max Mustermann das Thema „Garten“ gewählt hat, schaut er, das er auch einen passenden Domain Namen dafür kriegen kann. Da Max weiß, dass sicherlich einige seiner Wunschnamen vergeben sind, hat er sich ein paar Varianten überlegt:

Max Mustermann hat sich 3 Mögliche Namen für seinen Blog überlegt:

  • Mein-garten.de
  • Gartenblog.de
  • Mein-toller-garten.de

Diese Adressen testet Max gleich mal auf ihre Verfügbarkeit. Das macht er bei dem Hoster All-inkl.com, wo er anschließend auch gleich seine Domain registriert. All-Inkl ist ein sehr zuverlässiger Anbieter und vom Preis/Leistung Verhältnis super.

Okay, Nummer 3 „Mein-toller-garten.de“ wäre noch frei. Diese Domain registriert sich Max Mustermann auch sofort bei All-Inkl.

Du musst nun dieselben Schritte durchgehen. Domain Namen finden -> schauen welcher Name noch verfügbar ist -> die Domain registrieren.

Hinweis: Es kann durchaus vorkommen, das viele deiner Wunschnamen schon vergeben sind. Da muss man etwas flexibler sein und umschwenken. Andernfalls besteht die Möglichkeit, eine vergebene Domain zu kaufen (falls möglich) oder alternative Domain Endungen zu nutzen. Wenn zB „.de“ vergeben ist, könnte man vielleicht auf „.com, .biz. oder .org“ umsteigen.

 

Schritt 3

So, der Name ist gefunden und die Domain registriert. Jetzt wird es schon etwas schwieriger, denn wir müssen jetzt ein Content Management System auf unserem Server installieren.

Als Content Management System haben wir WordPress gewählt, da es einfach am einfachsten zu bedienen ist. Dazu ist es sehr vielseitig und es wird auch sehr gerne von sämtlichen Online Marketern und Bloggern genutzt und geschätzt. Das hat den riesigen Vorteil, dass du an jeder Ecke Hilfestellungen bekommst.

Im Normalfall musst du jetzt den Weg der manuellen Installation gehen. Der Weg wurde im oben verlinkten Artikel schon beschrieben. Wie du gelesen hast, ist der Prozess recht kompliziert. Wir hatten am Anfang auch große Schwierigkeiten, ein CMS auf unserem Server zu installieren. Es haben sich oft Fehler eingeschlichen und wir haben sehr viel Kontakt zum All-Inkl Support gehabt.

Für dich wird aber alles einfacher, denn All-Inkl hat aufgerüstet. Es gibt jetzt eine sogenannte One-klick Installation. Du musst also nichts mehr manuell machen. Wir haben hier ein Video, wie du einen WordPress Blog per „One-klick Funktion“ installierst.

 

Schritt 4

Deine WordPress Installation ist nun fertig und du kannst theoretisch beginnen, deinen Blog mit Inhalt zu befüllen. Einen Haken gibt es da aber noch. Du musst erstmal mit WordPress umgehen können. Wir haben uns damals dazu folgendes Training gekauft. Durch dieses Training haben wir WordPress einmal grundlegend verstanden. Alles andere, was man noch benötigt, findet man ohnehin in keinem Training. Du wirst viele sogenannte Plug-ins benutzen müssen, die du wieder extra verstehen und lernen musst.

 

Schritt 5

Wenn du dich etwas mit WordPress auseinandergesetzt hast, kann es losgehen mit der Content Erstellung. Schreibe deine ersten Texte, veröffentliche sie auf deinem Blog und schaue dir erstmal an, wie das Ganze im Frontend  aussieht. Damit deine Blog Baustelle noch nicht im Internet zu finden ist, empfehlen wir dir das Plug-in „Wartungsmodus“ zu installieren. So ist deine Seite für niemanden zugänglich und du kannst in Ruhe Dinge austesten und herum probieren.

 

Weitere Tipps:

Wenn du einmal Problem mit WordPress hast oder dir die ein oder andere Frage auf dem Herzen liegt, empfehlen wir dir die WordPress Gruppe auf Facebook.

Des Weiteren ist das offizielle WordPress Forum auch immer einen Besuch wert, wenn man Fragen hat. Oder du suchst bei YouTube nach deinem Problem. Es gibt hunderte Videos zu WordPress bei YouTube und das völlig kostenlos.

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„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist“

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