6 Tipps wie du deine Email Austragungsrate senken kannst

By Kevin | E-Mail Marketing

Ein Klick und schon ist dein hart erarbeitete Lead weg.

Aber das muss nicht sein.

Zuerst einmal muss ich dir jedoch sagen, dass man niemanden dazu zwingen kann, dass er in deiner Emailliste bleibt. Jeder, der sich austrägt, hat seine eigenen Gründe wieso und weshalb er das tut.

Folgende Austragungsgründe gibt es:

  • Der Leser ist zur Zeit überfordert mit den vielen Emails, die er bekommt und sortiert seine Newsletter aus.
  • Der Newsletter Inhalt war in der letzten Zeit nicht, oder noch nie, besonders gut, weshalb er deine Mails nicht weiterhin haben möchte.
  • Der Leser bekommt zu viele Mails von dir und trägt sich deshalb aus.
  • Der Leser hat nur sehr selten von dir gehört und trägt sich aus, weil es sich gar nicht mehr erinnern kann warum er sich bei dir überhaupt eingetragen hat.
  • Es besteht vom Leser aus einfach kein Interesse mehr am Thema.
  • Der Leser war nie wirklich interessiert an deinem Inhalt, sondern er wollte nur dein kostenloses Geschenk abstauben und trägt sich sofort wieder aus.

 

Und weil wir dir etwas mehr bieten möchten, haben wir hier noch einige original Zitate von Leuten, die sich in den letzten Monaten bei uns ausgetragen haben:

..weil dies nur eine von ca.tausend mails in der Woche ist und jeder Absender meint seine mail sei die einzig wichtige und unbedingt zu lesende, was aber ganz alleine der Empfänger zu entscheiden hat und nur der!!
alles gute und ein schönes Wochenende

Müll

bin mit einer anderen Mailadresse ebenfalls in dem Newsletterverteiler, daher lösch ich mich einmal

kein Interesse. Das Ebook war nichts neues.

danke, kein bedarf mehr

Spam

diese Email war nicht für die Zusendung von Informationen autorisiert

keine zeit mehr

zu viel Werbung

Ich bekomme zur Zeit zu viele Emails!

Danke für die bisherigen Informationen!

Neue Projekte,die sehr zeitaufwendig sind

hallo taegliche Mails sind eindeutig zu viel

Wie man nun deutlich sehen kann, sind die Gründe bunt gemixt. Ob diese Gründe jetzt alle zu 100% gerechtfertigt sind, lassen wir mal so stehen… Wer nichts lernen möchte oder wer uns nicht mag, muss auch nicht bei uns eingetragen sein 🙂 Wir können sehr gut damit leben und wollen diese Leute auch garnicht in unserer Liste haben. Naja und dann gibt es eben noch die Leute die sich Eintragen, jedes Freebie abstauben und sich sofort wieder austragen. Damit muss man rechnen, so ist das leider.

In der Regel tragen sich täglich Leute aus unserem Verteiler aus. Die höchsten Austrage-Raten hat man aber meistens direkt nach einem versendeten Newsletter. Da kann man schon mal mit 10 oder mehr Austragungen rechnen. Allerdings kommt es wohl auch hier wieder stark auf den Inhalt der Mail an, da wir teilweise auch direkt nach dem Versenden eines Newsletters keine Austragungen haben.

Trotzdem sollte man aber schauen, dass man die Austragungsrate im grünen Bereich hält und den Lesern, die deine Informationen haben wollen, trotzdem etwas bietet.

 

1. Biete Mehrwert in deinen Emails

Einer der wichtigsten Faktoren ist der Mehrwert in deinen Mails. Das läuft ähnlich wie bei einem Blog Beitrag. Wenn der Beitrag nur dafür ausgelegt ist zu verkaufen, wird er eher als „nicht hochwertig“ gesehen und wird vermutlich kaum gelesen, geschweige denn geteilt oder kommentiert.

Bedenke, dass ein Empfänger sich bei jeder einzelnen Email austragen kann. Das kostet ihn einen Klick und dann ist der Keks gegessen. Also muss jede deiner Emails gut sein. Jede Mail muss Mehrwert beinhalten und jede Mail muss dem Leser etwas bringen. Sie darf auch gerne etwas länger sein. Bei uns sind es in der Regel zwischen 250 und 350 Worte.

Natürlich darfst und sollst du auch in einer Email etwas verkaufen. Vielleicht sollte es aber nicht jede Email sein, sondern vielleicht nur jede zweite oder jede dritte. Bring einen Mix zwischen Produktempfehlungen, kostenlosen Tipps und Blog Beiträgen rein. Wenn du zwischendurch etwas Neues zu verschenken hast, werden sich deine Leser sicherlich auch darüber freuen.

In diesem Punkt geht es eigentlich hauptsächlich darum, das Vertrauen deines Lesers zu gewinnen und wenn du das einmal hast, freut er sich auf deine nächste Mail und wird sich sicherlich niemals austragen.

 

2. Finde deinen eigenen Stil

Auch hier ist eine sehr große Ähnlichkeit zwischen Blog Beitrag und Newsletter zu erkennen. Genauso wie du einen Blog Artikel in deinem Stil schreiben solltest, musst du auch deine Newsletter in deinem Stil schreiben.

Deine Leser sind sehr feinfühlig und werden es merken, wenn du Mails nicht selbst schriebst (Outsourcing) oder sie schlimmsten Falls einfach nur von anderen kopierst.

Wenn sich jemand für deinen Newsletter anmeldet, dann möchte er auch Mails von dir bekommen und nicht von anderen Leuten.

 

3. Schreibe regelmäßig

Einen großen Fehler, den besonders viele Einsteiger ins Email Marketing machen ist, die Leser nicht von Anfang an regelmäßig anzuschreiben.

Stell dir vor du trägst dich bei uns in die Liste ein und erhältst danach keine weiteren Infos von uns. Nach ca. 3-4 Wochen erhältst du dann die erste Mail von uns. Was machst du dann? Ich denke du wirst dich wahrscheinlich austragen, weil du einfach nicht mehr weist, wer wir überhaupt sind.

Es ist also ziemlich wichtig, deine Leser von Anfang an regelmäßig zu kontaktieren und zwar auch dann schon, wenn du erst 2, 10 oder 50 Leser hast.

 

4. Schreibe nicht zu oft

Du musst zwar regelmäßig schreiben, aber auch nicht zu viel und zu oft. Wenn deine Leser jeden Tag eine oder zwei Mails von dir erhalten, werden sie sich relativ schnell aus deinem Verteiler austragen. Hier solltest du dir einen Plan aufstellen, wann du Newsletter versendest. Vielleicht ein bestimmter Tag (z.B. jeden Donnerstag und jeden Samstag) oder einen bestimmten Abstand (z.B. alle 3 Tage).

Wir senden seit 3 Monaten alle 4 Tage einen Newsletter an unsere Liste raus.

 

5. Sei ehrlich zu deinen Lesern

Wie weiter oben schon erwähnt, kannst du einen Newsletter zu deinem neuen Blog Beitrag raus senden oder auch eine Produktempfehlung geben. Was ich immer häufiger beobachte ist, dass viele Leute Newsletter zu Produkten raus senden, die nicht immer besonders vertrauenswürdig aussehen.

Des Weiteren kann man aus vielen Mails raus lesen, das der Versender das Produkt wahrscheinlich nicht mal selbst kennt. Und das ist ein Fehler. Wir selbst versenden nur Empfehlungen zu Dingen, die wir kennen. Der Leser merkt das, wenn man sich mit einem Produkt nicht wirklich auskennt. Außerdem kann man eventuelle Fragen zum Produkt nicht ehrlich beantworten, wenn ein Leser eine Frage stellen sollte.

Aber der wichtigste Punkt hierbei ist, dass du das geschenkte Vertrauen deines Lesers nicht zunichtemachen solltest, indem du minderwertige Produkte empfiehlst.

 

6. Sei du selbst und bleibe es auch

Wie Anfangs schon erwähnt, kann man sich nicht komplett vor einer Austragung schützen. Jeder hat seine Gründe, auch wenn sie einem manchmal als „nicht korrekt“ erscheinen. Da muss man aber einfach drüber stehen und immer den Fokus auf die Leser konzentrieren, die man noch hat – sprich, den Fokus auf die Menschen legen, die man auch wirklich ansprechen und erreichen will. Man wir niemals den Geschmack von jedem treffen.

Ich denke man sollte seiner Linie treu bleiben, denn so erreicht man auch immer die Leser, die man letzten Endes wirklich in der Liste haben möchte. Alle die, die sich austragen, passen sowieso nicht zu deiner Zielgruppe und auf die kannst du auch gut und gerne verzichten 😉

 

Wie handhabst du deine Austragungen? Schreib es mir in die Kommentare

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(6) Kommentare

Ben 2015-02-26

Sehr gute Tipps! Ich denke es ist auch total wichtig, dass man ein gutes Verhältnis zwischen „Mehrwert Emails“ und „Werbeemails“ einhält.
Was ich leider oftmal sehe ist, dass Leute zu einem opt in bewegt werden, über einen Freebie oder sonst was, aber alles was sie danach machen ist Emails rausschicken, indem sie Produkte bewerben.
Das schreckt ab – und konvertiert auch nicht, man muss dafür sorgen, dass eine Beziehung zum Leser entsteht.

lg

Antwort
    Kevin 2015-02-26

    Ja stimmt, die Bindung sollte schon irgendwie da sein. Wir verkaufen auch gerne in unseren Mails, das ist kein Geheimnis 😉 Man muss eben den Mix aus allem finden und das kann man nur durch das eigene Testen 🙂

    Antwort
Carmen 2015-02-26

Schöner Beitrag, ist doch immer wieder interessant, mit welchen Begründungen sich die Leute aus dem Newsletter austragen… 🙂
Mittlerweile denke ich mir bei solchen Kommentaren allerdings einfach: Reisende soll man nicht aufhalten…. Lieber eine kleinere Liste, aber dafür mit den Menschen, die wirklich an dem interessiert sind, was man macht!

Liebe Grüsse
Carmen

Antwort
    Kevin 2015-02-26

    Genau so ist es. Nicht groß darüber nachdenken, sondern sich über die Leute freuen, die schon seit Wochen und Monaten in der Newsletter Liste sind und regelmäßig die Mails öffnen und lesen 🙂

    Antwort
Thomas 2015-03-01

Man soll das nicht ganz zu persönlich nehmen wenn sich Leute aus der email Liste austragen. Diese wollten wahrscheinlich nur Dein Freebie abgriefe und hätten sowieso keinen Deiner Kaufdienste (ebook, training,webinar, usw.) in Anspruch genommen.

Was man meiner Meinung aber genauer ansehen muss ist wenn sich ein großteil der Leute wegen zu häufiger emails austragen, dann sollte man vielleicht öfters einen Tag mehr Pause einlegen zwischen den mails.

Antwort
    Kevin 2015-03-02

    Genau so ist es. Ist zwar (vor allem am Anfang) ein blödes Gefühl, aber mit der Zeit lernt man damit umzugehen. Lustig ist, das die Leute, die zuerst das Freebie abgreifen und sich sofort wieder austragen, Monate später wieder in der Liste sind und auch in der Liste bleiben…. Hat vielleicht auch was mit Reichweite, Bekanntheit „Expertenstatus“ zutun usw.

    Stimmt, zuviele Mails sollten es nicht sein. Das muss man aber auch testen, wie weit man gehen kann und vielleicht sogar muss.

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